Der frühere sächsische Landesminister und MdL Dr. Thomas Schmidt informierte sich zusammen mit dem Hartmannsdorfer Bürgermeister Uwe Weinert bei einem Rundgang über die Leistungen der aconnic AG für den Wirtschaftsstandort Sachsen und seinen Beitrag zur technologischen Autonomie in Europa. Die sächsische Tageszeitung „Freie Presse“ berichtete am 29. Mai 2026 ausführlich über den Unternehmensbesuch unter der Überschrift „Auftragsbücher bei Netzwerktechniker voll“.
Der frühere sächsische Landesminister und langjährige Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Schmidt besuchte am 19. Mai 2026 den Standort Hartmannsdorf bei Chemnitz. Dr. Schmidt wurde vom langjährigen Bürgermeister der Gemeinde Hartmannsdorf, Uwe Weinert, begleitet. Die beiden Politiker informierten sich über die Marktlage und Wettbewerbssituation von aconnic. Nach einer Firmenpräsentation führten CEO Werner Neubauer und Vorstandsmitglied Markus Königshofer die Politiker durch den Unternehmensstandort in Sachsen.
„Die Auftragsbücher sind voll“, berichtet der Journalist Jonas Patzwaldt in der „Freien Presse“ vom 29. Mai 2026 über den Politikerbesuch bei aconnic in Hartmannsdorf. „Nach zwei schwierigen Jahren erzielte die Firma nun erneut einen Auftragsrekord. Seit Januar 2026 sind Bestellungen im Wert von 27 Millionen Euro eingegangen, darunter ein Auftrag über 10 Millionen Euro aus Italien.“
Aufträge in zweistelliger Millionen-Euro-Höhe für dieses Jahr in Mexiko und Italien unterstreichen die Leistungsfähigkeit und die Qualität der Lösungen von aconnic und die Bedeutung für den Technologiestandort Sachsen. Wenn die Auftragslage weiterhin so bleibe, werde erneut in den Standort Hartmannsdorf investiert. Wie Werner Neubauer betonte, leistet aconnic als konzernunabhängiger, internationaler Netzwerkausrüster einen wichtigen Beitrag zur technologischen Autonomie Europas, um unabhängiger von chinesischen und amerikanischen Netzwerklieferanten zu werden.
Trotz voller Auftragsbücher bestehe bei aconnic derzeit eine Finanzierungslücke. Denn die Materialbeschaffung, insbesondere von Halbleitern, müsse vorfinanziert werden. Der Kunde bezahle erst, wenn das Produkt fertig ist. Die Suche nach Investoren in Deutschland sei auch schwierig, weil Kapital vor allem in Künstliche Intelligenz und Rechenzentren fließe, sagte Neubauer laut „Freie Presse“.
Ziel des Besuches war eine noch bessere Verzahnung unseres Unternehmens mit der Landesregierung in Sachsen. Eine der Kernfragen war: Wie kann Sachsen Unternehmen wie aconnic im harten Wettbewerb noch besser unterstützen?
Die aconnic AG stellt an ihrer wichtigsten Produktionsstätte Hartmannsdorf unter anderem verschlüsselte Kommunikationstechnik für Internetverbindungen her. Am sächsischen Standort sind 155 der rund 250 Mitarbeiter tätig.
„Mit Netzwerkgeräten von aconnic können sich Kunden gegen zwei Szenarien absichern: einerseits gegen Datenklau durch Hacker, andererseits gegen Angriffe auf ihre Netzwerke, die zu einem Zusammenbruch führen können. Das Unternehmen verspricht Sicherheit vor zukünftigen Quantencomputern“, berichtet die „Freie Presse“. „Die größere Gefahr für alle geht nicht vom Mithören aus, sondern vom Zusammenbruch eines Netzwerks“, sagte CEO Werner Neubauer. „Wenn alle Bahnschranken gleichzeitig auf Grün stehen oder plötzlich alle Produktionsanlagen in der Automobilindustrie ausfallen, haben wir ein gesellschaftliches Problem in Europa.“ Nachfrage komme deshalb aus der kritischen Infrastruktur. aconnics Geräte werden am Ende von Glasfasernetzen eingesetzt, etwa zwischen zwei großen Rechenzentren einer Bank.
Firmenrundgang für Dr. Thomas Schmidt (Mitglied des Sächsischen Landtags, Bild 1 mittig) und Uwe Weinert (Bürgermeister der Gemeinde Hartmannsdorf, Bild 1 links), geführt von Werner Neubauer (CEO der aconnic AG, Bild 3: 2.von links) und Markus Königshofer (Mitglied des Vorstands der aconnic AG, Bild 1 rechts)



